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Eine Zeichnung



Ich möchte mich hier mit sehr herzlich bei Bea für diese Zeichnung bedanken.
Sie übertrifft das Original bei weitem :]
9.4.06 23:23


Kneifen oder kotzen

"Da du grade sowieso nur rumhängst, hör gut zu. Die einzige Regel, die wirklich eine Rolle spielt, ist folgende: Was ein Mann kann und was ein Mann nicht kann. Zum Beispiel: Du kannst dich damit abfinden, dass dein Vater ein Pirat und ein guter Mann war, oder du kannst es nicht. Der Pirat steckt in deinem Blut, Junge, das wirst du wohl eines Tages einsehn müssen. Ich zum Beispiel kann dich absaufen lassen, aber das Schiff allein nach Tortuga bringen, das kann ich nicht. Klar soweit? Also. Kannst du unter dem Kommando eines Piraten segeln, oder kannst du's nicht?"

(Jack Sparrow in "Der Fluch der Karibik")

Tatsache ist leider vielmehr, dass euer zu recht verehrter Inquisitor eine waschechte Landratte ist, die grundsätzlich Schiffe meidet und bei kleinstem Seegang die Fische füttern geht. Damit also fortan die heilige Inquisition nicht an den Küsten Eurasiens halt machen muss, beschloss ich also in einer mittlerweile oft verfluchten Stunde, mich auf einen zweiwöchigen Segeltörn einzulassen. Nun ist die Stunde der Wahrheit gekommen, ich hab mich vor Angst bis zum Hals zugeschissen und mir bleibt nur noch die Wahl zwischen kneifen oder kotzen...

4:45 geht's los. Ich wünsche euch 3 schöne Wochen und melde mich ab.


...trinkt aus Piraten JoHo!
10.4.06 23:23


Jesus ist für Dich am Kreuz gestorben...



... und dich kriegen wir auch noch :P

Frohe Ostern, Saubande!
14.4.06 23:23


Der Odyssee erster Teil

Odysseeee!

4:00 Uhr der verhasste Wecker der unheiligen Inquisition klingelt völlig sinnlos, denn der Großinquisitor hängt bereits wach, bibbernd und Fußnägelkauend an der nordöstlichen Zimmerdecke seines Domizils. In nur mehr 30 Minuten ist planmäßige Abfahrt in Richtung Hahn geplant. Die Eigner des Schiffes haben offenbar weder Kosten noch Mühen gescheut – Ryan Air...

Der Inquisitor beschließt, dass es an der Zeit sei, dem Seesack Leben einzuhauchen. Ein Blick in den selbigen klärt ihn über die sich bereits im vollen Gange befindliche Evolution auf, die wohl auf mangelnde Trocknung nach dem M`era Luna zurückzuführen ist. Exakt 185 Sekunden später ist alles Unnötige gepackt, alles Wichtige vergessen und die billige einäugige polynesische Hafenhure nach Cagliari (Sardinien) geordert – es kann also losgehen.



Wir sind rechtzeitig in Hahn (was hat das mit Frankfurt zu tun?) angekommen, nur um zu erfahren, dass ein gefiederter Raptor sein Aussterben ausgerechnet in der Nase unseres Jets besiegeln musste und unser Flug somit 2.5 Std. Verspätung habe. Das Umbuchen eines Tickets auf einen anderen Namen kostete lumpige 240€, was bei einem Flugpreis von 30€/Strecke ein echtes Schnäppchen zu sein scheint. An der Sicherheitskontrolle gab es wie erwartet die ersten Probleme, da zugehörige schwarzgekleidete Randgruppen üblicherweise viel Metall an sich tragen und das Sicherheitspersonal offenbar wenig Routine darin hat, einen unbescholtenen Bürger in Plattenrüstung abzufertigen. Man könnte das Ganze im Sinne der Flugsicherheit eventuell gutheißen, wenn auf ganzer Linie dieses Maß an Gewissenhaftigkeit stattgefunden hätte. Das Fräulein am Gate akzeptierte dagegen meinen Fahrzeugschein (!) lächelnd, riss mein Ticket ab und wünschte uns einen guten Flug. So ist auch wenig verwunderlich, dass plötzlich im Flugzeug 4 Plätze zuwenig waren, denn 4 Reisende auf dem Weg nach Pisa hatten sich in unsere Maschine verirrt. Herr, lass Hirn regnen, dein Volk durstet...

Frenetischer Applaus dagegen zur gelungenen Landung, man soll ruhig merken, dass die Erdoberfläche mittlerweile erkaltet und somit ausgehärtet ist. Schade nur, dass die stockschwule Saftschubbse mir nichtmal den Namen der Maschine verraten konnte. „Boing 737-800“ danke! Eine Boing erkenne ich trotz voranschreitender Demenz noch immer.

Wider jede Wahrscheinlichkeit ist der Inquisitor mit seinen drei Taschengeldschergen miesgelaunt aber immerhin an einem Stück und größtenteils lebendig am Zielort gelandet. Seine Eminenz winkt den Häretikern milde lächelnd zu und beginnt pflichtbewusst mit der Einäscherung eines Behinderten, dessen blauer Punto ein erstrebenswertes Hilfsmittel in den Augen der Inquisition darstellt. Immerhin wollen die schwerwiegenden Reisefolterutensielien nur ungern von den eigenen Schultern getragen werden.

Der Großinquisitor wählt ein Quartier im Bug des Schiffes, der Über eine ausreichend große Dachluke zum unbeschwerten Übergeben verfügt.



TBC..ich bin grade nach Hause gekommen und ihr seid es eh nicht wert, also gibt's den Rest des Reiseberichts und die Bilder von der polynesischen Hafenhuhre erst später oder nicht.
24.4.06 23:23





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