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Billiger verrecken!

Nachdem ich immer wieder feststelle, dass Nichtraucher einfach die besseren Atemwegserkrankungen bekommen, habe ich beschlossen, die Aktion "billiger verrecken" auszurufen. D.h.:

Wer mich mit ner Kippe in der Hand erwischt, bekommt 'n Bier ausgegeben!

Na - Ist das 'n Angebot? Also Augen auf beim Schuhe-Kauf!
Ich bin nun auch sehr viel aggressiver, chronisch schlecht gelaunt, kann niemandem mehr beim "Feuer Geben" mein ach-so cooles Zippo zeigen und hoffe inständig, daß die Kosten sich noch einpendeln werden. Jedenfals hätte ich mir für den Süß-babb-kram, den ich grade weggefressen habe locker 3 Schachteln Rettchen kaufen können.

Ach ja, und ich wache immernoch jede Nacht auf und verfluche hiermit alle, die grade schlafen können, nur weil es dunkel ist :P

Ja, jetzt geht's mir besser
Grüßlies, 6100
1.11.05 23:23


New Model Army

Die Wege des Herrn nachten es zur Notwendigkeit, daß ich für den täglichen Kampf gegen das Böse in die Innenstadt fuhr, um zusammen mit meiner Zofe "FrauWolffff" dem abtrünnigem Volke die Inquisition zu überbringen. In der Centralstation angelangt verweigerten die Garden der Heretiker uns zunächst mit ungläubigen Augen die Kommunion - obgleich die Vorgruppe "Honigdieb" hieß gab es nix zu essen. Saftladen! So blieb uns nichts weiter, als den verfluchten Tempel der völkischen Blasphemie zu verlassen und uns umgehung der Vorgruppe bei einer us-amerikanischen Bulettenbraterei zu stärken, um uns wohl-fundiert später zu betränken. Bereitwillig akzeptierte man unsere liebevoll gefälschten Ausweise des Veterenäramtes und händigte uns endlich einige Testexemplare von Hühnerprodukten aus, die wir auf dem Rückweg gewissenhaften Tests unterzogen. Ich traf ein, wie mir schien rumänisches, bettelndes Mütterlein - am Hinterkopf, und schickte sie mit der Bitte um sinnvolle Wiederverwertung ihrem Schöpfer zurück. Wir sangen die "Andacht" von November Növelet und erstellten fristgerecht die Rechnung über eine Einäscherung nach DIN 666-B (Einäscherungen bei unter 10°c)

Das Konzert als solches ist für Insider verkürzt in etwa so zu beschreiben: die neuen Sachen hätte man nicht schreiben sollen, geschweigedenn live spielen müssen, aber die etwas älteren Stücke erzielten durchaus ihre Wirkung, auch wenn ich Justin Sullivan für die Dub Version von 51st State gerne bluten sehen würde. Ansonsten beschränkten sich die Neuerungen auf mehr Haare und weniger Zähne. Die Kracher, die bereits auf der 99er Tour bestens live rüber trafen auch hier wieder auf große Resonanz und eine mehr als beachtliche Zugabe, insbesondere das erfrischend ungeplant wirkende "Vagabonds", rundeten den Abend sehr schön ab, so daß wir gegen Ende beinahe vergaßen, die für diese Massenveranstaltung eigens mitgebrachten biologischen Helferlein freizulassen. Aber es ist schließlich für ein höheres Ziel und die reinigende Inquisition fordert nunmal Opfer.

Wir entschieden uns spontan zu einer Tüte BeulenpestTM -.-
10.11.05 23:23


Tag der Kartoffel

Hochgeschreckt durch eine unüberhörbare Stimme, die von den morgendlichen Nebeln des Erwachens gedämpft wird erwacht der seelig bis zum Nachmittag schlafende Inquisitor. "Kartoffeln!"

Ich sinniere über die methaphorische Bedeutung der Erdfrüchte auf der Suche nach Selbstgeißelung und Erleuchtung - mit eher mäßigen Erfolgen - und schleppe mich, wie eine Schlange kriechend, zur Kaffeemaschine. Oh Tempel und Quell allen Lebens, Refugium der vom Tagewerk geschlagenen und Heimat urzeitlicher Kalkablagerungen. "Kartoffeln"

Grundsätzlich mag ich weder den dümmlich naiv klingenden Vokal "o", noch den Konsonanten "F", der ja bekannterweise einer der Risikobuchstaben bei der oralen Übertragung von Spuckviren ist ist. Und "Nein!" - Ich wollte keine Kartoffeln einkaufen. Ich mag keine kartoffeln. Eigentlich mag ich überhaupt nichts und Niemanden. Schnee schon garnicht und wo ist eigentlich Celine die Ökoschlampe, warum scheit es im Wohnzimmer - Fragen über Fragen -.-

"17" windet sich eindrucksvoll verschnürt an der Zimmerdecke und ich beschließe, statt mich zu wundern einfach wortlos die Reißleine des Schnappschäkels zu ziehen und ihn damit an meiner miesen Laune teilhaben zu lassen.

Bei meinem Kampf um geistige Klarheit werden sicher noch diverse Tassen Kaffee von Nöten sein. Da der Brühvorgang noch andauert, besuche ich solange meine Freundin, die sich auf einem Regal im Nebenkeller glücklich und in 800g Dosen Verpackt befindet.

Auf der suche nach der Milch finde ich Celine bibbernd im Kühlschrank stehen und beschließe, heute nicht über den Sinn des Lebens zu reflektieren und erkläre stattdessen den heutigen Freitag zum Kartoffelgedenktag.
25.11.05 23:23





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