! ubique.delatores !
  Startseite
    nihil novi sub sole
    discite moniti
  Über...
  Archiv
  Lucem Capo
  .
 
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Andreas Blog
   Annes Blog
   Chrissys Blog
   Flohs Blog
   kais Blog
   Margüüls Blog
   Maries Blog



http://myblog.de/ubique.delatores

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Edel sei der Mensch, hilfreich und gut

Heute war Knochenarbeit angesagt.
Ich stand um 6:30 auf, stellte die stinkende Celine in den Garten, damit sie endlich an der f?r heute zugesagten Mittagshitze verrecken m?ge, kraulte mich mehrmals am Sack und zog los in Richtung Stra?enbahnhaltestelle und freute mich dar?ber, dass mein billiger neuer mp3 Player wundersamerweise T?ne von sich gab. Ich hatte dem Verk?ufer mein Vertrauen geschenkt, als er mir erz?hlte, das Ger?t w?re zwar billig, w?rde aber einen ganz ?bel scheppernden Sound haben. Der Mann hatte recht, Xotox klang in der Tat besser denn je ? Herz was willst du mehr.

In der Bahn sa? vor mir sa? eine r?chelnde alte Dame, die sich offenbar den Freuden der Gef??verkalkung hingab, und mit einem sich ank?ndigendem Hirnschlag ein Hitverd?chtiges Finale hinlegte. Es war wie bei Wagner, frenetischer Applaus ? eine Offenbarung. Das restliche Publikum schaute etwas verst?rt. Und das bei dem verh?ltnism??ig g?nstigen Eintrittspreis von ? 2.05 ? pha! Banausen!!
Exakt 27 Minuten sp?ter war ich in Griesheim St. Stephan, von wo aus mein Fu?weg, vorbei am idyllischen Kinderstrich zu meinen freundlich gesinnten Satanisten f?hrte, welchen ich bei der Fluch vor der heiligen Inquisition zu helfen, eigens angereist war.
Ich erfuhr, dass die Flucht zu einem h?chst geheimen Nuklearraketenst?tzpunkt in M?rfelden f?hren sollte, den ein befreundeter Sleeper sein Eigen nennt. Ungl?ckseligerweise gab es keinen Aufzug, und wir schleppten die teilweise bereits gef?llten S?rge in den vierten Stock, nachdem wir den an der Schlafzimmerlampe h?ngenden Vormieter in den Wandschrank gestellt hatten. Es gab Koffelat zur St?rkung und Designerdrogen f?r die Arbeitsmoral. Den Opferaltar aus Onyx zerrten wir wie im Fluge die Treppen hinauf, vorbei an den gaffenden ?briggebliebenen, mietezahlenden Relikten des ersten Weltkrieges. Das vorl?ufige Ende der Odyssee war an der Theke im Bruch, wo wir uns ob der geleisteten Heldentaten bis zum Verlust der Muttersprache betr?nkten, und sp?ter die ?rtlichen Beh?rden lobpreisend mit dem Auto nach hause fuhren.
4.9.05 05:23


Schwarzes Rauschen

Der ausgestopfte Elchskopf an meiner Wohnzimmerwand gab einen beeindruckend sonoren, wohlvernehmlichen Brunftlaut von sich, jemand hatte also auf meine Klingel gedr?ckt, was mich in erh?hte Alarmbereitschaft versetzte. Ich schaltete die Fluter und die 18er Gesch?tze am Gartenzaun auf DefCon4 und war wie immer beeindruckt von der Zuverl?ssigkeit der alten NVA-Best?nde, die f?r wirklich wenig Geld gro?artige Dienste leisten. Ich stand aus meinem verwanzten Bett auf und sprach mittels meiner Elchskopf-Wechselsprech-Anlage(TM) mit dem unangek?ndigten St?renfried. Wie sch?n, heute hatte ich also Besuch von der GEZ.
17 verwandelte sich nach mehrmaliger energischer Aufforderung z?hneknirschend in einen Fu?abtreter, den ich liebevoll vor die Eingangst?r drapierte. Der nette Jurist wollte mit mir zusammen ein wenig fernsehen, womit ich ihm leider nicht dienen konnte. Stattdessen haben wir uns gem?tlich ins Wohnzimmer gesetzt und die wirklich sch?nen St?cke von Haus Arafna geh?rt. Dazu reichte ich Tee und einige Kekse, die aus Wehrmachtsbest?nden waren und dringend weg mussten. Man sah dem Mann direkt an, wie er aufbl?hte. Er begann gl?cklich ?ber die Vor- und Nachteile von Suizid zu philosophieren und schenkte mir sein Auto, verbunden mit der Bitte, ihn noch zu einer ICE-Trasse zu fahren. In meiner bedauernswerten G?te kam ich seinem Wunsch nat?rlich nach, und schickte seiner Familie seinen Abschiedsbrief und einige, wie ich finde, forensisch interessante K?rperteile, die ich exakt 7 Minuten sp?ter, nicht weit von dem Ort an dem ich ihn aussetzte, eint?ten konnte. Den Rest verkaufte ich bei e-Bay und lie? den Erl?s einem Bed?rftigen zukommen - meinem Drogendealer.
6.9.05 13:23


Pekees Gedächtnis - Satanische Verse

*aua* was war das verd?sch??? Ich ?ffnete die Augen und sah, dass dem mir so teuren Elchkopf ein Auge fehlte. Man sollte eben doch keine ?berreste von verstorbenen Nachbarn verwenden wenn das Glasauge den Geist aufgibt. Ich musste wohl gestern auf der Couch eingeschlafen sein, der gestrige Blutrausch lie? meinen kopf noch immer dr?hnen. 17 sa? auf der Fensterbank neben seiner verdammten ?Mutter?, die leider immernoch nicht das zeitliche segnen wollte. Als er sah, dass ich mich bewegte verwandelte er sich schnell in eine Vase nebst merkw?rdig glitzernder blutroter Bl?te. Na ja, er hatte schon bessere Ideen?.aber was war das?? Ich rappelte mich auf, um danach gleich wieder auf dem glitschigen Auge welches mich so unsanft weckte auszurutschen und mir tierisch das Stei?bein zu stauchen, wobei mir pl?tzlich das bild eines in Gips gegossenen Hinterns ins Ged?chtnis kam..ich hasste diese Erinnerungen aus fr?heren leben, oder sollte ich den Gedankenlesekurs der Volkshochschule doch lieber beenden? Ich schleppte mich zum Fensterbrett, schloss die Finger um 17s Hals der sich daraufhin prompt in ein glitschiges st?ck Seife verwandelte und versuchte, mir zu entkommen. Wir schlitterten, der eine auf dem Boden der andere auf dem Auge, durch das Wohnzimmer, bis ich ihn schlie?lich nach einem halsbrecherischen Doppellooping zu fassen bekam. Nach kurzer aber heftiger Diskussion hatte ich dann wieder das h?ssliche Original seinereiners vor mir. Und das sah ich es! 17 wuchsen Haare!!

Diesen Text habe ich einer Ghostwriterin zu verdanken. *grusel*
Danke dir, Pekee!
28.9.05 20:48





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung